Festspiel

Der Klosterschäfer und des Teufels Puppenspieler

Stadthalle Wildberg

Freitag, 15. Juli 2016, 20 Uhr
Sonntag, 17. Juli 2016, 17 Uhr

Die Eintrittspreise:

Am Freitag liegt der Eintrittspreis einheitlich bei 10 Euro. Am Sonntag kosten die Karten 10 Euro oder ermäßigt (Jugendliche von 6 bis 14 Jahren sowie Behinderte) 3 Euro. Außerdem kann man für die Sonntagsaufführung eine Familienkarte (2 Erwachsene und mindestens 2 Kinder) für 16 Euro erstehen. Bei der Aufführung am Freitag sind die Plätze nummeriert, am Sonntag nicht.

Kartenvorverkauf: Stadtverwaltung Wildberg Telefon (0 70 54) 201-0

Das Festspiel

Seit den 1920ern wird beim Wildberger Schäferlauf wieder regelmäßig Theater gespielt. Zuerst waren es beliebig ausgewählte Stücke. Seit 1954 kommt allerdings nur noch der „Der Klosterschäfer und des Teufels Puppenspieler“ auf die Bühne. Geschrieben hat das Stück der Wildberger Ehrenbürger Eugen Memminger. Das Festspiel bewahrt eine heimatliche Sage und Überlieferung aus der Zeit des Mittelalters.

„Der Klosterschäfer und des Teufels Puppenspieler ist die Geschichte vom Klosterschäfer, der sich selbst treu blieb und sich nicht in den Fäden eines teuflischen Spiels verfangen hat. Die Laienspielschar pflegt das Erbe des Autors auf liebevolle Art und Weise. Vor der ersten Aufführung am Freitagabend des Festwochenendes wird der Schäferlauf durch den Bürgermeister eröffnet.

Zum Inhalt des Stücks

Die Geschichte vom Wildberger Klosterschäfer, der sich selbst treu geblieben ist und vom entwurzelten Geiger, der zu des Teufels Puppenspieler wird und schließlich selbst in den Fäden des teuflischen Spiels hängen bleibt, beleuchtet die Abgründe des menschlichen Herzens. Das Gute und das Schlechte liegen ja dort nahe beieinander. Das Festspiel von Eugen Memminger mit seinen zahlreichen Gestalten und Erinnerungen an die heimatliche Sage und Überlieferung, hat nicht nur äußerlich eine enge Bindung zur Heimat, sondern mit seiner Fragestellung nach dem Sinn des Lebens wird es zum Spiegel des großen Welttheaters auf dem Schauplatz der Heimat. Dürers Stich „Ritter, Tod und Teufel“ im alten Wildberger Gasthaus Bären ist Zeugnis dafür: Unentwegt – trotz Tod und Teufel – zieht der aufrechte Mensch seines Weges.

Über Eugen Memminger

Eugen Memminger wurde am 5. Januar 1892 in Wildberg geboren. Er besuchte das Lehrerseminar Nagold bis 1910. Von 1919 bis 1945 war er Lehrer, nahm nach 1945 einen verantwortungsvollen Sonderauftrag im Kultusministerium wahr und beschloss seine berufliche Laufbahn als Rektor an der Lerchenrainschule in Stuttgart. Der Wildberger Ehrenbürger verstarb am 1. Juli 1987 und ist in seiner Heimatstadt beigesetzt.
 

Die Rollen und ihre Darsteller:


  • Jakob Österlin, Schäfer - Marc Vollmer
  • Agnes - Kristin Börner
  • Balthasar Unnoth, Müller - Peter Dürr
  • Peter Unnoth - Christoph Dreher
  • Bernhard Beer, Bärenwirt - Frank Heer
  • Ursula Beer, Bärenwirtin - Heidi Friedrich
  • Mechthild - Christina Röhm
  • Wenzel Häbe - Andreas Kramer
  • Priorin - Anne Kramer
  • Vogt - Ottmar Schweitzer
  • Pfarrer - Jürgen Schmid
  • Peter Spieß - Werner Schempp
  • Joel Andermann - Dietmar Braun
  • Bärbel - Anja Roth
  • Stadtphysikus - Gerhard Schneider
  • Stoffele - Sven Kugel
  • Seph - Wilfried Müller
  • Barthel, Nachtwächter - Felician Bünger
  • Peter, Hochzeitsläder - David Mogler
  • Stadtknecht/Hochzeitsgast - Lukas Furthwängler
  • Stadtknecht/Hochzeitsgast - Lukas Kramer
  • Hochzeitsgast - Felix Breitling
  • Hochzeitsgast - Amelie Pross
  • Hochzeitsgast - Paula Hölzel
  • Gassenbube - Lara-Sophie Kramer
  • Gassenbube - Hans Hölzel
  • Gassenbube - Dominik Saur
  • Gassenbube - Lena Kugel
  • Souffleuse - Gabriele Müller
  • Inspizientin - Margarete Ottmann
  • Maskenbildner - Lola Khurramova, Natalie Sichwardt und Lilja Taran
  • Regie - Lea Ammertal
  • Technik - The Showmakers

Wir fördern den Wildberger Schäferlauf:

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Veranstalter:



Marktstraße 2
72218 Wildberg

Telefon: +49 (0)7054 201-0
Telefax: +49 (0) 7054 201-115
schaeferlauf@wildberg.de





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