Festspiel fesselte die Zuschauer in der Stadthalle auch 2018

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Festspiel fesselte die Zuschauer in der Stadthalle auch 2018

Einen anderen Start in den Wildberger Schäferlauf kann und will man sich überhaupt nicht vorstellen. Er ist wunderbar so wie er ist: Die Stadthalle füllt sich am Freitagabend, der Vorhang ist noch geschlossen, die Stadtkapelle lässt die ersten Töne erklingen und Bürgermeister Ulrich Bünger tritt auf die Bühne für sein Grußwort.

„Hiermit erkläre ich den Wildberger Schäferlauf 2018 für eröffnet“, lautete sein Schlüsselsatz, der das große Traditions- und Brauchtumsfest ins Rollen brachte. Und dann ging das Licht aus und der Vorhang auf.

Auch wenn man die Handlung kennt, kann man sich der Spannung des Festpiels „Der Klosterschäfer und des Teufels Puppenspieler“ kaum entziehen. Es beginnt heiter und beschwingt, mit kessen Gassenbuben, einer fröhlichen Agnes und einem etwas mürrischen Müller. Doch schnell wird klar, das ist keine Komödie. Ganz und gar nicht. Spätestens als der Geiger Wenzel Häbe auf der Bildfläche erscheint, weiß man als Erstzuschauer, das nimmt alles kein gutes Ende. Empört muss man mit ansehen, wie der redliche Schäfer-Jakob das Opfer einer gemeinen Intrige wird. Bis zuletzt hofft man, alles möge sich zum Guten wenden – obwohl man es besser weiß.

Seit 64 Jahren gehört das Festspiel „Der Klosterschäfer und des Teufels Puppenspieler“ fest zum Schäferlauf dazu. Die Uraufführung fand 1954 auf dem Schäferlaufplatz vor den Mauern des Klosters statt. Und auch heute ist das schon ältere Stück dank der Festspielgruppe immer wieder faszinierend und spannend, egal, wie oft man es schon gesehen hat. Dafür proben die Darsteller intensiv mit ihrer Regisseurin Lea Ammertal. Zwei Vorstellungen gibt die Gruppe pro Schäferlauf und das stets vor begeistertem Publikum. In diesem Jahr übrigens erstmals am Samstagabend statt sonntags – eine Entscheidung, die sich als richtig erwies, die Stadthalle war fast bis auf den letzten Platz besetzt.

Für ihre großartige Leistung erntete die Festspielgruppe wieder einmal donnernden Applaus – und Geschenke. Bei der Premiere bekamen die Laienschauspieler von Bürgermeister Bünger kleine Präsente als Dankeschön für ihren Einsatz überreicht.

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Telefax: +49 (0) 7054 201-115
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